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Vorlage - 2014/001/040  

Betreff: Ersatz der Telefonanlage der Amtsverwaltung
Status:öffentlichVorlage-Art:Sitzungsvorlage
Verfasser:Beate BadurAktenzeichen:10.56.10
Federführend:Fachbereich I Bearbeiter/-in: Badur, Beate
Beratungsfolge:
Finanzausschuss des Amtes Siek Vorberatung
14.08.2014 
Sitzung des Finanzausschusses des Amtes Siek Nr. 05/2013-2018 (offen)   
Amtsausschuss Entscheidung
18.09.2014 
Sitzung des Amtsausschusses Nr. 10/2013-2018 (offen)   

Sachverhalt:

Die vorhandene Telefonanlage entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, Erweiterungen sind nicht mehr möglich, Ersatzteile nicht mehr erhältlich. Für das  Haushaltsjahr 2015 ist der Austausch der Telefonanlage zu planen.

 

In einem Informationsgespräch teilte die Telekom (über die Telekom wird zur Zeit der Telefonanschluss gestellt) mit, dass sie bereits im Jahr 2013 begonnen hat, Anschlüsse auf IP-Telefonie umzustellen. Diese Umstellung soll spätestens im Jahr 2016 abgeschlossen werden, so dass auch aus diesem Grund eine neue Telefonanlage erforderlich ist. Eine Einbindung der alten Telefonanlage wäre aufgrund des Alters der Anlage nicht möglich.

Eine neue, konventionelle Telefonanlage, die nicht die IP-Technologie unterstützt, wäre nicht mehr nutzbar, sobald die Umstellung der Telekom abschließend erfolgt ist.

Um wieder eine lange Nutzbarkeit der Telefonanlage sicherzustellen, sollte die Technik genutzt werden, die dem aktuellen Standard entspricht. Dieser Standard ist die IP-Technologie.

 

 

Was bedeutet IP-Telefonie?

 

IP-Telefonie (kurz für Internet-Protokoll-Telefonie), auch Internet-Telefonie oder Voice over IP (kurz VoIP) genannt, ist das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen.

IP-Telefonie ist eine Technologie, die es ermöglicht, den Telefondienst auf IP-Infrastruktur zu realisieren, so dass diese die herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN, Netz und allen Komponenten ersetzen kann. Zielsetzung dabei ist eine Reduzierung der Kosten durch ein einheitlich aufgebautes und zu betreibendes Netz.

Ende 2010 nutzten in Deutschland rund 7,7 Millionen Menschen ausschließlich die Voice-over-IP-Technologie (Quelle: Wikipedia 21.07.2014).

 

Die Kosten einer IP-Telefonanlage entsprechen in etwa den Kosten einer konventionellen Anlage. Betrachtet man jedoch die Montage- und Instandhaltungskosten über eine Dauer von 5 Jahren, liegen diese Kosten wesentlich untern den Kosten einer konventionellen Anlage.

 

 

 

 

Weiteres Vorgehen:

 

Vorab ist anhand eines IP-Checks festzustellen, ob das vorhandene Netzwerk VoIP-tauglich ist. Dieser Check kostet 249,00 €, bei Beauftragung der Telekom für eine entsprechende Anlage würde dieser Betrag jedoch wieder erstattet.

 

Die weitere Planung sollte erst nach diesem Check beginnen, da ggf. noch Änderungen/Erweiterungen des Netzwerkes erforderlich sein könnten.

 

 

Unabhängig hiervon wurden jedoch bereits die Mitarbeiter/innen beteiligt, um festzustellen, welche Ideen und Anforderungen aus den Bereichen bestehen. Diese Informationen fließen in die weiteren Planungen mit ein.


 

Beschlussvorschlag:


Die Verwaltung wird beauftragt einen IP-Check durch die Telekom durchführen zu lassen. Anschließend sind weitere Informationen hinsichtlich verschiedener Varianten, Kosten usw. einer Telefonanlage einzuholen.
 


Anlage/n:
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