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Vorlage - 2014/008/017  

Betreff: Heizungsanlage
Status:öffentlichVorlage-Art:Sachstandsbericht
Federführend:Fachbereich III Bearbeiter/-in: Hagendorf, Henry
Beratungsfolge:
Schulverbandsversammlung Stapelfeld Vorberatung
09.04.2014 
Sitzung der Schulverbandsversammlung Stapelfeld Nr. 04/2013-2018 ungeändert beschlossen   

Sachverhalt:

Am 14.03.2014 ist die Warmwasseraufbereitung ausgefallen. Die Anlage besteht aus zwei Behältern, von denen ein Behälter durchgerostet war. Der Keller stand danach unter Wasser. Die Warmwasserversorgung konnte wieder hergestellt werden und erfolgt derzeit über den verbliebenen Behälter. Über den Architekten Herrn Miegel-Kayser wurde ein Fachplaner (IPG) hinzugezogen und am 21.03.2014 fand eine Besichtigung statt.

Das Büro führt hierzu aus:

- Aufgrund der geringen Nutzfrequenz der Duschen wird die verbliebene Warmwasserversorgung als ausreichend angesehen. Der Speicher sollte dennoch mittelfristig außer Betrieb genommen werden, da die Gefahr einer Leckage durch Korrosion ebenfalls gegeben ist.

 

- Eine neue Warmwasseraufbereitung kann als Speicherladesystem mit einem kleinen Speichervolumen und einem Wärmetauscher für die Spitzenlast ausgeführt werden. Dies hat energetische Vorteile (geringere Wärmeverluste) und zugleich den Vorteil einer kürzeren Verweildauer des Trinkwassers im Speicher (Legionellen).

 

- Die geschätzten Kosten für ein Speicherladesystem betragen netto 3.500 – 4.000 €. Für die wasser-, heizungs- und regeltechnische Einbindung fallen rd. 2.000€ netto an.

 

Haushaltsmittel stehen derzeit nicht zur Verfügung. Sie wären im Nachtrag bereitzustellen.

 

Darüber hinaus wurde auch die restliche Anlage in Augenschein genommen. Der Heizungsverteiler und die Pumpen wurden vor einigen Jahren erneuert und befinden sich in einem normalen Zustand.

Die Trinkwasser- und Heizungsinstallation im Kriechkeller stammt tlw. aus dem Errichtungsjahr des Gebäudes. Absperrarmaturen sind dort größtenteils stark korrodiert (rd. 2.000€ netto). Der innere Zustand der Leitungen konnte nicht festgestellt werden.

Die Dämmung der bestehenden alten Wärmedämmung der Rohrleitungen im Kriechkeller ist sehr porös und entspricht mitunter nicht mehr den heutigen Dämmstärken (Kosten erst nach Aufmaß, rd.6.000 € netto).  Haushaltsmittel sind bisher nicht vorgesehen, es wird um Beratung gebeten.